Forex-Handel – spekulativer Devisenhandel mit Gewinnpotenzial

28. September 2017 | Von | Kategorie: Allgemein

Als Forex-Handel wird der Kauf bzw. Verkauf einer Währung zugunsten einer anderen bezeichnet. Der Devisenhandel gehört zu den umsatzstärksten Segmenten an den weltweiten Finanzmärkten. Rund 5 Billionen US-Dollar werden täglich beim Handel mit Währungen umgesetzt.

Devisenhandel rund um die Uhr
Das gewaltige Volumen, das täglich beim Forex-Handel umgesetzt wird, macht Manipulationen so gut wie unmöglich. Marktteilnehmer, unabhängig davon, ob es sich um institutionelle Anleger oder Privatinvestoren handelt, versuchen Trends aufzuspüren und mit ihrer Anlageentscheidung von den Entwicklungen zu profitieren. Devisen können praktisch rund um die Uhr von Sonntagabend bis Freitagabend gehandelt werden. Das Trading beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Handelsplatz, sondern erfolgt dezentral. Beim Devisenhandel versuchen Investoren, Kurschwankungen einzelner Währungen auszunutzen. Dabei werden immer zwei Währungspaare zueinander ins Verhältnis gesetzt. Gehandelt wird paarweise. Die wohl bekannteste Kombination hierzulande betrifft das Verhältnis vom Euro zum US-Dollar.

Funktionsweise des Forex-Handels
Der Forex-Handel ist ein spekulativer Handel. Die Struktur dieses Handels entspricht der einer Wette. Anleger müssen entscheiden, ob der Kurs einer Währung gegenüber einer zweiten in einem konkret definierten Zeitraum steigt oder fällt. Währungspaare werden immer in die Basiswährung und die Gegenwährung unterteilt, wobei die Basiswährung immer die Erstgenannte ist. Bezogen auf Euro und US-Dollar (EUR/USD) würde das bedeuten, dass der Euro als Basiswährung fungiert. Gelangen Sie zu der Erkenntnis, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar unterbewertet ist und Aufholpotenzial besitzt, gehen Sie beim CFD Handel „long“. Das heißt, Sie entscheiden sich für den Kauf des Währungspaares. Sind Sie der Meinung, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro in einem bestimmten Zeitraum an Wert gewinnen wird, gehen Sie „short“, das heißt, Sie verkaufen das Währungspaar. Stellt sich Ihre Entscheidung als zutreffend heraus, streichen Sie einen Gewinn ein. Im anderen Fall müssen Sie einen Verlust hinnehmen.

CFD-Trading mit Währungspaaren
Der CFD Handel mit Währungspaaren erfolgt nach den gleichen Prinzipien wie die klassische Devisenspekulation an den internationalen Finanzmärkten. Allerdings handelt es sich bei CFDs um derivate Anlageprodukte mit Hebelwirkung. Wenn Sie von der Auf- oder Abwertung einer Währung profitieren wollen, müssen Sie nur einen geringen Teil Ihres Kapitals investieren, um in vollem Umfang von der Kursentwicklung zu profitieren. Dieser Anteil wird als Sicherheitsleistung oder Margin bezeichnet. Dank der Hebelwirkung sind hohe Gewinne binnen kurzer Zeit möglich, sofern die prognostizierte Kursentwicklung eintrifft. Erfüllt sich die Vorhersage jedoch nicht, sind überproportionale Verluste möglich. Im Ernstfall besteht für die Anleger Nachschusspflicht, um das Investment abzusichern. Zusätzliche Kosten können beim Handel mit CFDs entstehen, wenn eine Position über Nacht gehalten wird. In Abhängigkeit vom Zinsniveau der gehandelten Währung wird das Tradingkonto zum aktuellen Zinssatz belastet oder es werden Erträge gutgeschrieben.