Android-Handys – weltweit gut nachgefragt

16. April 2012 | Von | Kategorie: Technik

Welche Beliebtheit die Android-Smartphones genießen, zeigt sich daran, dass Google zu Jahresbeginn 2012 angeben konnte, dass täglich rund 850.000 neue Handys mit diesem Betriebssystem ans Netz gehen. Damit ist Android seit seiner Einführung im Herbst 2008 das Betriebssystem, dem bei der Nutzung von mobilen Endgeräten trotz der harten Konkurrenz von Windows Phone und anderen Microsoft-Versionen die größte Bedeutung zukommt.

Das erste Handy, dass mit Android ausgestattet war, war das HTC Dream, dass ab Herbst 2008 in den USA unter der Bezeichnung „T-Mobole G1“ in den Handel kam. Es konnte neben GSM auch den UMTS-Standard nutzen. Es besaß ein 3,2 Zoll großes Display, das 480 mal 320 Bildpunkte anzeigen konnte. Die CPU stammte aus dem Hause Qualcomm und gehörte zur Baureihe MSM7201A, die eine Taktung von 528 Megahertz mitbrachte. Außerdem war es eines der ersten Handys, bei dem die Speicherkapazität mit microSD Cards um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden konnte.

Seit dieser Ursprungsversion ist Android als Betriebssystem für mobile Endgeräte kräftig weiterentwickelt worden. Die erste große Ergänzung erschien bereits im Frühjahr 2009 unter der Bezeichnung Android „Cupcake“. Sie brachte den automatischen Formatwechsel, der von den Lagesensoren ausgelöst wurde. Auch die Unterstützung für Videoaufzeichnungen und Videowiedergabe war mit an Bord.

Mit der Version 2.0, die den Namen „Eclair“ trug, wurde der Zugriff auf Webanwendungen deutlich verbessert. Das geschah durch die Integration einer HTML5-Unterstützung sowie einem Support für IPv6. Mit der Version 2.2 namens „Froyo“ wurde der Linux-Kernel 2.6.32 eingeführt, der auch mit einem kleinen Arbeitsspeicher auskommt. Die 2.3er Version von Android wurde veröffentlicht, nachdem die ersten Smartphones auf den Markt kamen, die mit einem zweikernigen Prozessor ausgestattet waren.

Die Android-Versionen 3.0 „Honeycomb“ und 4.0 „Ice Cream Sandwich“ wurden geschaffen, um die Anwendbarkeit des Betriebssystems an die technischen Möglichkeiten der Tablets zu garantieren. Auch die Unterstützung für Mobilfunkstandards der dritten und vierten Generation wurde damit bereit gestellt. Die Version 5.0 ist in Planung. Sie soll den Namen „Jelly Bean“ oder „Key Lime Pie“ tragen. Welche Extras sich Google dafür einfallen lässt, ist derzeit noch nicht genau bekannt.

 

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